Rückblick:
So, jetzt isch unser Kaschdanie-Lesung a schon widder rum. Uns hats gfalle un de Leit wo do ware a. Die wo net do ware, müsse halt gugge wie se demit ferdich werre. Ich setz grad emol den Bericht vom CVJM üwer unser Lesung do rei, nort könne ders selwer nochlese, wies war:
14. Juli 2007- Kaschdanie-Lesung von de Alt-Neereder Schul im FZZ: „Wer net gekomme isch, war selwer schuld!“
Denn der hat einen wirklich einen kurzweiligen und lustigen Abend unter den Kastanienbäumen in unserem Freizeitzentrum verpasst.
Martin und Roland Bruchmann, Karlheinz Grether und am Klavier Andrew Roussak veranstalteten eine Lesung mit „de Alt_Nereder Schul“, um ein wenig zur Küchenrenovierung bei zu tragen. An dieser Stelle herzlichen Dank dafür.
Wer sie schon einmal erlebt hat, wie sie im Sofa und Schaukelstuhl, mit antiker Stehlampe im Hintergrund, dasitzen und mit einem verschmitzten Lächeln auf ihren Auftritt warten, der weiß, dass das schon bei den Zuschauern Heiterkeit auslöst. So richtig zum Lachen ist es dann, wenn sie loslegen. Ein Feuerwerk an Geschichten und auch Gedichten in Neureuter Mundart prasselt auf die Zuschauer nieder, das sie immer wieder zum Schmunzeln oder zu lautem Gelächter anregt. Man erkennt sich und andere in den Geschichten oft wieder und das macht sie so liebenswert. Geschichten aus dem Leben eben: über Mauldäsche, Schbermüll, Konformation, Rege, Nordic Walking, Herbscht, Gardeschbrenzer, Erlebnisse im Gardemarkt und einiges mehr.
Zwischen den einzelnen Geschichten trug Keyborder Andrew in ausgezeichneter Weise dazu bei, dass der Abend nie langweilig wurde. Die Pause wurde zu Gesprächen und einem erfrischenden Bier vom Fass genutzt.
Natürlich kamen die drei nicht ohne Zugabe davon und man hörte manche Liebeserklärung an die jeweilige Ehefrau oder an die Heimatstadt Neureut. Und ganz zum Schluß gaben Martin und Roland Bruchmann noch einen Beweis ihres schauspielerischen Könnens in einem Sketch „Neilich uf’em Bade-Airport“, in dem Martin als erstfliegende ältere Dame einen jungen Mann (Roland) an den Rand der Verzweiflung brachte…
Es war wirklich ein gelungener Abend und wie gesagt: Wer net gekomme isch, war selwer schuld!
Also, do brauch ich doch selwer gar nix meh dezu sage, außer „Dankschee, Conny, für den tolle Bericht, dankschee, ihr liewe Leit, für eier Lache un eiern Beifall. Ihr waret e tolles Publikum, so Leit wie eich könnde mer a widder brauche bei unserm nägschde Uftritt. Un desszweg komme jetzt zu de
Vorschau:
Am 30. September, Sonndagmorjeds um Elfe, isch unser nägschder literarisch-musikalischer Mundart-Frühschobbe in de „Trauwe“. D Renate will uns widder s Newezimmer richde, vielleicht kommer jo e paar meh Leit wies ledschd Mol. Es werd sich uf jeden Fall rendiere, weil mir als Gascht e ganz besonnere „Kloikunscht-Perle“ präsendiere könne. Er schwätzt zwar net neerederisch awer trotzdem Mundart, des hoißt in dem Fall sagt mer glawe „Dialekt“. Es isch der Helmut Eckl aus München, en begnadeter Satiriker un Mundartdichter, Münchner Turmschreiber un was woiß ich noch alles. Der werd uns e bissle was verzähle üwer „Die Liebhaber meiner Geliebten“ un nadierlich kommt a die Alt-Neereder Schul mit neie Sache zu Wort un Klang (de Simon isch a widder debei).
So, des wars for heit. Wenn der meh wisse welled, guggeder halt ab un zu widder rei
Adschee, bzw. „pfüat di“, bis zum nägschde mol sagt eich
de Roland